| ..::Turnier Brixlegg::.. | ||
|
Pfingstturnier 1979 in Brixlegg, Tirol Der alljährliche Ausflug der Fußballabteilung des TSV Oberreitnau führte diese Mal nach Brixlegg am Inn, eine kleine Stadt am Ausgang des Alpbachtales. Dabei nahm der TSV an einem Fußballturnier (acht Mannschaften) sowie an einem Asphalt-Turnier der Stockschützen teil. Am späten Abend trafen die Fußballer auf den SV Rommelsbach, einen C-Klassenverein aus der Umgebung Reutlingens. Diese Begnügung konnten die Oberreitnauer mit 2:0 für sich entscheiden. Schollian hatte einen Freistoß von M. Ruderer direkt ins Netz gelenkt. Den zweiten Treffer erzielte M. Ruderer, nachdem er von Köhler mustergültig bedient worden war. Weil das Motto dieses Ausfluges wirklich als „Ausflug“ ausgegeben worden war, verlief der Samstagabend sicher nicht im Sinne als Vorbereitung auf das nächste Spiel im Turnier. Vielmehr genoss man die Tiroler Gastfreundlichkeit, obwohl man wusste, dass man in der Mittagsstunde des Pfingstsonntags gegen den TSV Spielgelau, eine Spitzenmannschaft der A-Klasse aus dem Bayerischen Wald, anzutreten hatte. In der Hitze verkauften sich die Oberreitnauer so teuer wie möglich, mussten aber die spielerische und konditionelle Überlegenheit des späteren Turniersiegers mit einer 0:4 Niederlage anerkennen. Dadurch hatten die Oberreitnauer den WSV Aschau/Chiemgau im Spiel um den dritten Platz als Gegner. Zunächst lief das Spiel nach dem Geschmack der Grünweißen, denn man führte innerhalb von 14 Minuten durch Treffer von Schollian mit 2:0. Allmählich machten sich aber die Strapazen vom vorhergehenden Spiel bemerkbar, und so musste man den Anschlusstreffer noch zulassen. Den 3:2 Sieg der Aschauer stellten die Oberreitnauer dann selbst her, nämlich durch zwei Eigentore. Sicherlich war man durch diese unglückliche Niederlage an einer besseren Platzierung gescheitert, doch ein vierter Platz unter acht Mannschaften kann sich sehen lassen. Den Höhepunkt dieser drei schönen Tage bildete eindeutig die Siegerehrung im Saal des „Stockerwirt’s“ in Reith. War man schon durch die Übergabe eines geschmackvollen Pokals in Stimmung, so steigerte sich diese bei den Oberreitnauern urplötzlich, als es zur Vergabe des Ehrenpreises dieses Turniers kam. Wenn auch manche Spiele des Turniers erst durch Elfmeterschießen entschieden worden waren, so rechnete doch keine damit, dass man selbst den erfolgreichsten Torschützen in den eigenen Reihen besessen hatte. Als in der spannend gehaltenen Zeremonie der Spieler Schollian aufgerufen wurde, beherrschten 48 Oberreitnauer für kurze Zeit den Saal, denn der Preis beinhaltete einen siebentägigen Freiaufenthalt mit Benützung sämtlicher Skilifte im Alpenbach. Dies und die Qualität des aufspielenden Quintetts brachte selbst ausgesprochenen Nichttänzer auf die Beine und sorgte für eine lange Nacht. |
||