| ..:: AH beim Kartfahren ::.. | ||
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AH ... und das ewige Kind im Mann !!! Wie in jedem Jahr stellte sich auch 2004 für die Fußballer der „AH“ die Frage: Was tun, wenn zur Faschingszeit wieder die Halle gesperrt ist und dadurch nicht trainiert werden kann? Neben Baden und Sauna in Oberstaufen und Skifahren im Bregenzer Wald war dieses Jahr auch Kartfahren in Feldkirch mit auf dem Programm. So war dann am Freitagabend, den 06. Februar die Kartbahn für uns alternde „Möchtegern-Schumis“ reserviert. Um 1830Uhr ging‘s mit dem Vereinsbus los Richtung Österreich. Mit von der Partie waren Fredy Klose, Walter Klose, Gerd Kranz(40), Peter Stieber (Bär, noch 39), Karl Strodel (Charly), Lothar Pfeilschifter (Lozi), Erwin Kornes, Holger und Marcel Bruckmann, Franz Gebhard und Jürgen Würtz (Josh). Nach einer ausgiebigen Streckenbesichtigung mit anschließendem Durchfahren mit verschlossenen Augen à la Hermann Maier ging es dann endlich los. Rein in den roten Overall, Helm aussuchen, Sturmhaube auf und ab ins Kart. Zuerst musste natürlich ein Qualifying für die spätere Startaufstellung gefahren werden. 10min lang volle Pulle um möglichst weit vorne zu landen. Fast wie in der Formel 1: Reifen warm fahren, Ideallinie und optimale Bremspunkte suchen, geeignete Stellen zum Überholen ausfindig machen, ggf. etwas verzögern um anschließend eine „hindernisfreie“ Highspeed-Runde hinzulegen. Bereits das Qualifying war natürlich von harten Zweikämpfen geprägt. Egal ob es um Plätze im vorderen oder im hinteren Bereich ging; es wurde erbittert gefightet. Richtig unfair war’s aber nie, wie könnte es bei Vollblutsportlern auch anders sein. Nach 10min war’s dann erst einmal geschafft. Zurück in die Boxengasse. Alle stiegen aus ihren Karts mit einem Grinsen im Gesicht, und für 10min Fahren auch schon ganz schön verschwitzt, und jeder wusste es kommen noch schwere 20min Race auf ihn zu. Dann endlich der Computerausdruck und die entscheidende Frage: Wo bin ich gelandet?
Nach einer kurzen Verschnaufpause, - eine andere Gruppe hielt uns in der Zwischenzeit die Reifen warm -, ging’s dann voller Spannung weiter. Jeder wieder in sein Kart, eine Einführungsrunde bis zur Startaufstellung, alle sind da, blicken auf die Ampel und endlich ..... GRÜN!!! Von Beginn an setzten sich die beiden Führenden aus dem Qualifying vom Rest des Feldes ab. Dahinter lieferten sich Fredy und Marcel bis zur allerletzten Runde, mehr dazu später, ein heißes Duell. Dass sich Walter, Charly und Gerd sehr ebenbürtig sein würden, war schon aus den Vorlaufzeiten ersichtlich. (Alle innerhalb 0,2sec!!!) und sie schenkten sich wirklich nichts. Die Positionskämpfe wurden so heiß geführt, dass Walter nach einem kleinen Dreher kurzzeitig sogar mal als Geisterfahrer dem Rest des Feldes das „Weiße“ in die Augen trieb. Im hinteren Drittel ging’s nicht weniger spektakulär zur Sache, als Lothar in der Steilkurve plötzlich festhing und die Bahn blockierte. Nach 20min langen Minuten gab's dann endlich die Schwarz/weiß-karierte Flagge. Rasch löste sich die Anspannung und gemütlich ging es zurück in die Boxengasse. Dann das Rennergebnis:
Es sei hierbei erwähnt, dass Fredy seinen Podestplatz erst in der letzten Runde verschenkt hat, nachdem er den Führenden trotz blauer Flagge eine halbe Runde lang den Weg nicht freimachte, dieser dann trotzdem eine kleine Lücke nutzte. Bei diesem Manöver ergatterte sich dann Marcel als lachender Dritter auch auf dem Podium Platz 3. Das Schönste war dann aber das „Nachkarteln“ am Tisch bei einem kühlen Bier oder Weizen. Da wurde nochmals das ganze Rennen mit all seinen Überholmanövern, Kämpfen und anderen Rennsituationen mit Händen und Füßen nachgestellt. Letztendlich waren aber alle mit ihrer Plazierung zufrieden. Der olympische Gedanke stand eh mehr im Vordergrund als ein gutes Ergebnis. Erstaunlich war aber wie sich bei allen Fahrern, ob Anfänger oder Fortgeschrittene, die Rundenzeiten gegenüber dem Qualifying doch so deutlich verbesserten. Für 2005 kündigten dann alle wieder einen heißen Tanz auf dem Rundkurs an. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle die dabei waren und ganz besonders bedanken möchten wir uns beim Holger, der wegen seiner Verletzung zwar nicht fahren konnte, aber trotzdem mit dabei war um mit der Kamera ein paar Eindrücke festzuhalten. Na denn bis 2005 ..... josh
und hier noch ein paar Bilder zum vergrößern:
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